Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren: Fehlerquellen
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- Polizei misst Geschwindigkeit durch Nachfahren mit Tachometer.
- Ungeeichte Tachometer und ungeeignete Messstrecken verursachen Fehler.
- Mindestens 400 Meter Messabschnitt wird für Durchschnittsgeschwindigkeit gefahren.
- Nachfahren wird bei Tempoüberschreitungen über 20 km/h eingesetzt.
- Messstrecke: mindestens 400 Meter
- Gesetzliche Grundlage: §36 Abs.1 StVZO
- Bußgeldanwendung: bei Tempoüberschreitungen >20 km/h
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Bußgeldbescheid vorgehen möchte, sollte genau wissen, welche technischen und rechtlichen Voraussetzungen bei der Nachfahrmessung beachtet werden müssen und wo mögliche Fehlmessungen häufig auftreten. Nur so lässt sich eine solide Grundlage für juristische Schritte schaffen.
Wie zuverlässig ist die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren als Beweismittel?
Die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren wird gerichtlich grundsätzlich als Beweismittel anerkannt, wenn sie korrekt durchgeführt wird. Allerdings bergen ungeeichte Tachometer, mangelnde Dokumentation sowie die Einhaltung der vorgeschriebenen Messstrecke erhebliches Fehlerpotenzial.
Die Nachfahrmethode basiert darauf, dass ein Polizeifahrzeug hinter dem verdächtigen Fahrzeug herfährt und dabei die Geschwindigkeit über den eigenen Tachometer ermittelt. Rechtlich stützt sich diese Methode auf Paragraph 36 Absatz 1 Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO), der die Verwendung von geeichten Geschwindigkeitsmessgeräten verlangt. Innerhalb der polizeilichen Praxis wird ein mindestens 400 Meter langer Messabschnitt gefahren, um Schwankungen in der Geschwindigkeit auszugleichen und eine zuverlässige Durchschnittsgeschwindigkeit zu ermitteln.
Der Bußgeldkatalog in Deutschland sieht die Nachfahrmethode vor allem bei Tempoüberschreitungen von mehr als 20 km/h vor. Diese Begrenzung existiert, weil die Messgenauigkeit bei kleineren Überschreitungen durch Faktoren wie Reaktionszeiten des Fahrers und Tachometerungenauigkeiten oft zu gering ist, um vor Gericht sicher Bestand zu haben. Für geringfügige Überschreitungen wird meist auf Laser- oder Radarmessungen zurückgegriffen.
Im Vergleich zur klassischen Laser- und Radar-Geschwindigkeitsmessung unterscheidet sich das Nachfahren durch seine Abhängigkeit vom Tachometer des messenden Fahrzeugs. Laser- und Radarmessgeräte arbeiten berührungslos und erlauben eine direkte Messung der Geschwindigkeit des Zielfahrzeugs über kurze Distanzen. Diese Technologien sind im Regelfall genauer, da sie unabhängig von der Geschwindigkeit des Kontrollfahrzeugs sind und eine Eichung der Messgeräte nach gesetzlichen Vorgaben erfolgt.
Die Nachfahrmethode hat jedoch praktische Vorteile: Sie ist kostengünstig und kann in Verkehrssituationen eingesetzt werden, in denen Laser oder Radar nicht angewendet werden können, etwa bei Kurven oder schlechter Sicht. Dennoch sind typische Fehlerquellen bei der Nachfahrmethode häufig Ungeeichte Tachometer oder nicht korrekt ermittelter Toleranzabzug beim Blitzer, der bei der Abrechnung mit dem Betroffenen berücksichtigt werden muss.
In der Praxis kommt es immer wieder vor, dass Verteidiger die Messung durch Nachfahren wegen dieser Fehlerquellen anfechten – etwa wenn das Nachfahrfahrzeug nicht mit einem geeichten Tacho ausgestattet war oder wenn die Messstrecke zu kurz war. Gerichte prüfen solche Einwände sorgfältig, da eine unsichere Messung die Unschuldsvermutung des Betroffenen berücksichtigt und im Zweifel zu Lasten der Messbehörde ausfällt.
Ein weiterer Aspekt ist die Verwendung von Videonachfahrsystemen, die seit einigen Jahren als Ergänzung oder Alternative zum klassischen Nachfahren genutzt werden. Diese Systeme können Fehlerquellen wie falsche Tachometerablesung teilweise minimieren, sind aber noch nicht flächendeckend anerkannt und weisen eigene technische Herausforderungen auf.
Da die Nachfahrmethode also nicht so präzise ist wie Laser- oder Radarmessungen, sollten Messungen in strittigen Fällen besonders genau geprüft werden. Auch der gesetzlich vorgeschriebene Toleranzabzug für Blitzer und Nachfahrmessungen ist zu berücksichtigen, um den tatsächlichen Geschwindigkeitsverstoß korrekt zu bewerten.
Welche häufigen Fehler können bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren auftreten?
Bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren kommen häufig Messfehler vor, die das Messergebnis erheblich verfälschen können. Typische Ursachen sind ungeeichte oder nicht justierte Tachos im Messfahrzeug, verschiedene Fahrstreckenlängen zwischen Messfahrzeug und Ziel sowie falsche Abstandsmessungen oder Ablenkungen des Messpersonals.
Auswirkungen eines ungeeichten oder nicht justierten Tachos im Messfahrzeug
Ein häufig auftretender Fehler bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren ist das Verwenden eines Messfahrzeugs mit ungeeichtem oder nicht korrekt justiertem Tacho. Da die Geschwindigkeit des beobachteten Fahrzeugs durch Abgleich mit der eigenen Geschwindigkeit ermittelt wird, führt eine Abweichung im Tachometer zu direkten Messfehlern. So kann es vorkommen, dass der Tacho des Messfahrzeugs aufgrund von Reifengröße, Abrieb oder Verschleiß eine um mehrere Prozent falsche Geschwindigkeit anzeigt. Gerichtliche Entscheidungen, wie etwa das Oberlandesgericht Köln (Az. 1 RBs 254/21), haben bestätigt, dass in solchen Fällen regelmäßig ein Toleranzabzug erfolgt oder die Messung infrage gestellt wird.
Messfehler durch unterschiedliche Fahrstreckenlänge und Streckeigenschaften
Ein weiterer Fehlerquelle liegt in der nicht identischen Länge der zurückgelegten Wege von Messfahrzeug und gemessenem Fahrzeug. Besonders if das Messfahrzeug dem zu kontrollierenden Fahrzeug nicht exakt folgt, sondern Abstände auf variierenden Fahrstrecken hält, können sich geringe Differenzen im Fahrweg und dadurch Abweichungen in der Geschwindigkeitsschätzung ergeben. Kurven, Steigungen oder wechselnde Straßenverhältnisse beeinflussen zudem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge unterschiedlich. Solche Unterschiede können unbewusst zu einer Überschätzung oder Unterschätzung der Geschwindigkeit führen. Gerade bei kürzeren Messstrecken verschlechtern sich die Messergebnisse erheblich, denn je kürzer die Strecke, desto größer ist der relative Fehler bei der Zeitmessung. Die ideale Mindeststrecke beträgt mindestens 500 Meter, um verlässliche Werte zu erzielen.
Fehler durch falsche Abstandsmessung oder Ablenkungen des Messpersonals
Präzise Abstandsmessung zwischen Messfahrzeug und Ziel ist für die Genauigkeit der Nachfahrmessung essenziell. Fehler ergeben sich häufig durch falsche Einschätzung der Entfernung oder durch Ablenkungen des eingesetzten Messpersonals, zum Beispiel durch Verkehrssituationen, andere Fahrzeuge oder schlechte Sichtbedingungen. Wenn die Polizisten sich nicht dauerhaft gleichmäßig hinter dem Fahrzeug halten oder der Abstand mehrfach variiert, sind die Geschwindigkeitsergebnisse unzuverlässig. Auch das Bedienen von Videonachfahrsystemen erfordert fokussierte Aufmerksamkeit, denn technische Hilfsmittel können nur so genau sein wie deren Bedienung. Unzureichende Schulung des Personals oder komplizierte Verkehrslagen erhöhen die Fehleranfälligkeit zusätzlich, was in der Praxis zu Messfehlern der Polizei führt.
Wann ist die Messung durch Nachfahren besonders angreifbar und wie kann man Fehler nachweisen?
Die Messung durch Nachfahren ist besonders angreifbar bei geringfügigen Tempoüberschreitungen, ungenauer Tachokalibrierung oder fehlenden Prüfprotokollen. Fehler werden nachgewiesen, indem man die Eichung des Tachos, den Messweg sowie die Einhaltung der Verfahrensvorgaben exakt dokumentiert und hinterfragt.
Kriterien für die Anerkennung als Beweismittel bei geringfügigen Tempoüberschreitungen
Die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren wird vor allem bei geringen Überschreitungen von unter 20 km/h kritisch geprüft. Gerichtliche Entscheidungen zeigen mehrfach, dass Messergebnisse bei Tempoüberschreitungen im niedrigen Bereich nur dann als Beweismittel akzeptiert werden, wenn die Messung unter streng kontrollierten Bedingungen erfolgt ist. Das bedeutet, dass das nachfahrende Fahrzeug über einen geeichten und kalibrierten Tacho verfügen muss, der dem jeweils gültigen Eichgesetz entspricht. Ohne die lückenlose Dokumentation dieser Eichung und der genauen Messstrecke kann ein Messergebnis vor Gericht keinen Bestand haben. Besonders problematisch sind Fälle, in denen die Fahrstrecke kürzer als 500 Meter ist oder der Tachometer vor der Messung nicht überprüft wurde.
Einsatz von Prüfprotokollen, Tachokalibrierung und Gutachten als Verteidigung
Für die Verteidigung gegen Vorwürfe auf Grundlage der Nachfahrmessung sind Prüfprotokolle, Gutachten und Tachokalibrierungsunterlagen zentral. Die Polizei muss nachweisen, dass der Tachometer regelmäßig kalibriert wurde und die Messung nach präzisen Vorgaben stattfand. Typische Fehlerquellen wie Toleranzabweichungen durch ungeeichte Tachometer oder ungleichmäßige Fahrweise beim Nachfahren lassen sich nur durch eine eingehende Überprüfung dieser Dokumente aufdecken. Zudem empfehlen Verteidiger den Einsatz externer Sachverständiger, die mithilfe von Gutachten die Messgenauigkeit überprüfen. So können auch bei sogenannten Videonachfahrsystemen Fehler im Betrieb und bei der Auswertung festgestellt werden, die den Toleranzabzug bei Blitzer-Messungen beeinflussen können.
Gerichtliche Entscheidungen und Urteile zu Messfehlern bei Nachfahrmessungen
Mehrere Oberlandesgerichte haben klare Grundsätze zur Bewertung von Nachfahrmessungen formuliert. Das Oberlandesgericht Köln entschied in 2021, dass bei unzureichend kalibrierten Tachometern oder nicht dokumentierten Messstrecken die Messung als Beweismittel unbrauchbar ist. Auch in anderen Urteilen wurde betont, dass die Messprotokolle lückenlos zu führen sind und Unregelmäßigkeiten zur Verwerfung des Messwerts führen können. Dabei spielen insbesondere Formfehler, wie fehlende Justiernachweise oder Abweichungen bei der Streckenlänge, eine entscheidende Rolle. Gleichzeitig zeigt die Rechtsprechung, dass Messfehler nur dann anerkannt werden, wenn sie substantiell nachgewiesen sind – bloße Vermutungen genügen nicht. Die Rechtsprechung bestätigt somit die Notwendigkeit einer genauen Prüfung aller technischen Einsatzbedingungen der Messung.
Welche Rolle spielen technische Hilfsmittel und alternative Messmethoden bei der Fehlervermeidung?
Technische Hilfsmittel und alternative Messverfahren können die Genauigkeit bei der Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren deutlich verbessern und typische Fehlerquellen minimieren. Moderne Systeme bieten präzisere Datenaufzeichnung, während alternative Methoden oft höhere Rechtssicherheit schaffen.
Vergleich von Nachfahrsystemen mit Police-Pilot, Videonachfahrsystemen und Laser-Messgeräten
Traditionelle Nachfahrsysteme basieren auf der Tachometeranzeige des Polizeifahrzeugs und sind besonders anfällig für Messfehler, wenn der Tachometer ungeeicht oder durch Reifengröße und Temperatur beeinflusst ist. Im Gegensatz dazu nutzt das Police-Pilot-System – eine speziell entwickelte Fahrzeugtechnik – neben dem Tacho auch GPS-Daten sowie Geschwindigkeitssensoren, was die Messgenauigkeit verbessert und typische Messabweichungen reduziert. Videonachfahrsysteme ergänzen die Methode durch visuelle Dokumentation der Fahrstrecke, wodurch das konkrete Fahrverhalten besser nachvollziehbar wird und entlastende Beweismittel entstehen können. Laser-Messgeräte schließlich arbeiten mit Laserlichtimpulsen und erfassen die Geschwindigkeit direkt, was trotz geringerer Einsatzstrecke eine hohe Messgenauigkeit gewährleistet, besonders bei kurzen Blitzstrecken oder im fließenden Verkehr.
Vor- und Nachteile moderner Technik in Bezug auf Messgenauigkeit und Fehlerquellen
Moderne Messsysteme wie Police-Pilot und Videonachfahrsysteme bringen den Vorteil, dass sie häufig mehrere Messparameter erfassen und so Fehlmessungen durch Tachounterschiede oder technische Störungen kompensieren können. Beispielsweise reduziert ein GPS-basiertes System die Abhängigkeit vom Tachometer, der oft ungenau ist. Dennoch bestehen potenzielle Fehlerquellen auch hier: GPS-Daten können durch mehrspurige Straßen oder Tunnel verfälscht werden, und Videonachfahrsysteme erfordern eine eindeutige Sichtlinie zum Messfahrzeug, was bei Nacht oder schlechten Wetterbedingungen limitiert sein kann. Laser-Messgeräte sind dagegen präzise, aber praxisbedingt auf kürzere Entfernungen beschränkt und anfällig für Schwenkfehler. Insgesamt verringert moderne Technik die Wahrscheinlichkeit von Messfehlern, eine hundertprozentige Fehlerfreiheit ist jedoch nicht garantiert.
Wann lohnt sich ein Einspruch gegen eine Nachfahrmessung zugunsten alternativer Messverfahren?
Ein Einspruch ist besonders sinnvoll, wenn Anhaltspunkte für Messfehler vorliegen, etwa bei ungeeichten Tachometern, unklaren Wetter- oder Straßenbedingungen oder wenn keine ergänzenden Messdaten (z. B. GPS-Aufzeichnung) vorgelegt werden. Ebenso kann es hilfreich sein, auf alternative Verfahren wie Laser-Messungen oder Videonachfahrsysteme zu verweisen, die in der Regel höhere Rechtssicherheit bieten und gerichtsfeste Beweise liefern. Je nach Einzelfall werden bei geringen Überschreitungen unter 20 km/h oder bei uneindeutigen Messbedingungen häufig Toleranzabzüge von bis zu 3 km/h anerkannt. Bei erheblichen Vorwürfen über 20 km/h ist die technische Nachweisbarkeit durch modernere Systeme entscheidend für die Verteidigung. Tipp: Prüfen Sie vor einem Einspruch genau, ob das Messgerät geeicht war und ob die Umstände der Messung plausibel dokumentiert wurden, denn lückenhafte oder fehleranfällige Nachfahrenmessungen bieten oft eine gute Grundlage zur Anfechtung.
Welche konkreten Tipps und Checklisten helfen Betroffenen bei einer Messung durch Nachfahren?
Betroffene sollten unmittelbar nach der Nachfahrkontrolle die Messung systematisch prüfen, alle relevanten Details sorgfältig dokumentieren und frühzeitig einen auf Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt kontaktieren. Dabei helfen strukturierte Checklisten, um Messfehler aufzudecken und eine fundierte Verteidigung vorzubereiten.
Checkliste zur Überprüfung der Messung direkt nach der Kontrolle
Nach einer Nachfahrmessung ist es essenziell, direkt vor Ort oder unmittelbar danach möglichst viele Details zu erfassen. Dazu zählen unter anderem die genaue Streckenlänge, die eingesetzte Messmethode, Fahrzeugtyp und Tachometerkalibrierung des Polizei-Fahrzeugs sowie der zeitliche Abstand zwischen den Fahrzeugen. Ein häufiger Fehler ist eine nicht justierte Tachometeranzeige im Nachfahr-Fahrzeug, die die Geschwindigkeit verfälscht. Auch die Straßenverhältnisse, Sichtbedingungen und der Verkehrsfluss sind wichtige Faktoren, welche die Messung beeinflussen können. Ein Toleranzabzug gemäß den allgemeinen Vorgaben für Blitzer sollte stets geprüft werden, denn häufig werden diese zu Unrecht nicht berücksichtigt.
Wichtige Informationen für die Zusammenarbeit mit einem Anwalt
Ein erfahrener Anwalt kann helfen, die Messprotokolle und eingesetzten Videonachfahrsysteme auf Fehlerquellen hin zu analysieren. Wichtig ist die frühzeitige Übergabe aller vorhandenen Dokumente und möglichst eine detaillierte Schilderung des Kontrollablaufs durch den Betroffenen. Anwälte überprüfen insbesondere, ob Messfehler der Polizei oder das Ignorieren eines korrekten Toleranzabzugs vorliegen. Häufig gelingt es so, die Messung anzufechten, wenn das Nachfahrfahrzeug beispielsweise auf einer zu kurzen Strecke gemessen oder der Tachometer nicht geeicht war. Auch kann die unklare Dokumentation von Geschwindigkeiten auf Videoaufzeichnungen kritisch hinterfragt werden. Eine rechtzeitige Mandatierung verbessert die Chancen, Fehler bei der Geschwindigkeitsmessung Nachfahren Fehler schlüssig nachzuweisen.
Wie lassen sich typische Fehlerquellen dokumentieren und vor Gericht argumentieren?
Fazit
Die Geschwindigkeitsmessung durch Nachfahren kann unter bestimmten Bedingungen ein effektives Kontrollinstrument sein, birgt jedoch verschiedene Fehlerquellen, die die Genauigkeit beeinträchtigen. Faktoren wie Abstand zum zu kontrollierenden Fahrzeug, Verkehrssituation und subjektive Wahrnehmung beeinflussen das Messergebnis maßgeblich.
Um verlässliche Ergebnisse zu erzielen und rechtliche Risiken zu minimieren, sollten Messungen nur bei klar definierten Rahmenbedingungen und durch geschulte Kräfte erfolgen. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte ergänzende Messmethoden wie Laser- oder Radar-Messungen in Betracht ziehen, um Fehleinschätzungen zu vermeiden.



